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Schulungsblock 3: Ehrenamtliche Schlaganfall ...

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Schulungsblock 2: Ehrenamtliche Schlaganfall ...

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Karin Mampel, Schlaganfallhelferin

Karin Mampel ist seit drei Jahren ehrenamtlich für den Landesverband tätig.

„Mein Mann verstarb 2010 nach längerer Leidenszeit an einer unheilbaren Krankheit. Ich hatte ihn in den letzten Jahren gepflegt und viel Zeit an seiner Seite verbracht. Zum Glück war es mir damals möglich eine Lösung mit meinem Arbeitgeber zu finden um ihn zuhause zu pflegen. Denn die Pflegekräfte können sich aufgrund von Zeitmangel gar nicht so um Patienten kümmern wie es deren Zustand erfordert.

Diese Erkenntnis machte mich sehr betroffen und ich
habe für mich beschlossen, ehrenamtlich für kranke Menschen da zu sein.
Meine ersten hilfreichen Quellen auf der Suche nach Projekten war die Freiwilligen-Agentur und ein paar Artikel zum Thema in der Mitteldeutschen Zeitung. In einem dieser Artikel stellte Regina Feldt, Koordinatorin des Schlaganfall Landesverbandes Sachsen-Anhalt, das Projekt „Schlaganfallhelfer“ vor. Dieses Projekt begeisterte mich, weil es konkrete Hilfe mit der Möglichkeit etwas zu lernen verband. Nach einer spezifischen Schulung begann ich dann Schlaganfall-Betroffene auf Ihrem Weg zurück in Richtung eines normalen Lebens zu begleiten. Die Tätigkeit bedeutet mir sehr viel. Ich habe das Bedürfnis, für die Betroffenen da zu sein und außerhalb der regulären Pflege zu begleiten.

Die Dankbarkeit der Betroffenen zu empfangen sowie das tolle Verhältnis zu ihnen, macht mich sehr glücklich. Es bestärkt mich in meiner Lebensdevise, „Jeden Tag eine gute Tat“. Am Ende schließt sich für mich ein Kreis. Mein Ausgangspunkt war mein eigener Verlust. Dieser weckte in mir das Bedürfnis kranke Menschen zu unterstützen, Ihren Lebensabend so angenehm wie möglich zu verleben. Doch am Ende kann ich Schlaganfallbetroffenen sogar helfen zu genesen und einen Weg zurück Richtung eines normalen Lebens zu gehen. Erkennbare Fortschritte während der Genesung beflügeln mich hier jedes Mal aufs Neue und auch für mich setzte ein Lernprozess ein, der mein Leben im Ruhestand strukturiert.“