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Treffen „Junger Menschen und Schlaganfall“ ...

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Treffen „Junger Menschen und Schlaganfall“, ...

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Johanna und Bernd F., Kemberg

Sprichwörtlich ist geteiltes Leid halbes Leid. Mit diesem Vorsatz, persönliches Leid nicht nur allein mit sich herum zu tragen, sich gegenüber anderen nicht zu verschließen, sich nicht abzuschotten und keine Wand des Schweigens aufzubauen, leben meine Frau und ich bereits das achte Jahr nach der traurigen Gewissheit, einen Schlaganfall erworben zu haben. Ein Schicksalsschlag der uns beide traf, mit mehr und minder nach sich ziehenden Funktionsstörungen.                                                          

Ein zurück ins Leben, wenn man nach einem schweren Schlaganfall von solch einem reden kann, ist umso schwerer, je weniger man professionelle angebotene therapeutische Hilfe in Anspruch nimmt. Und das ist nicht nur über einen kurzen Zeitraum, sondern in den meisten Fällen ein Leben lang.     

Wir hatten das große Glück auf eine kurz zuvor ins Leben gerufene Selbsthilfegruppe Schlaganfall zu stoßen und sind dankbar, uns in diese Gruppe über all die Jahre eingebracht zu haben. Noch immer profitieren wir von den vielen Gesprächen und Vorträgen, erhalten positive Anregungen die uns helfen im täglichen Leben besser zurecht zu kommen und vieles erträglicher zu machen.                         

Einer dieser positiven Anstöße geht von einem selbst Betroffenen aus. Ihm haben wir es, aufgrund seiner Beharrlichkeit, zu verdanken, dass wir einen möglichen weiteren Fortschritt erreichen könnten. Unter einer Fußheberschwäche, die häufig nach einem Schlaganfall auftritt, leidet auch meine Frau. Wir sind innzwischen davon überzeugt, durch den Einsatz eines Implantates, ActiGait genannt, eine wesentliche Verbesserung in der Mobilität meiner Frau zu erreichen. Auf diesem Weg sind wir schon ein gutes Stück voran gekommen.