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Schulungsblock 3: Ehrenamtliche Schlaganfall ...

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Schulungsblock 2: Ehrenamtliche Schlaganfall ...

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Betroffene und Angehörige

Als Projekt des Schlaganfall Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat es sich die Schlaganfall-Allianz Sachsen-Anhalt zur Aufgabe gemacht, die Versorgung nach einem Schlaganfall in Mitteldeutschland zu verbessern und den Betroffenen eines Schlaganfalls und deren Familien auch nach der stationären Behandlung nicht allein zu lassen.

Viele Betroffene und ihre Angehörigen stehen nach der Diagnose Schlaganfall einer Menge unbeantworteter Fragen gegenüber. Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder der Rehabilitationsklinik ist nichts mehr wie es war und viele fühlen sich allein gelassen. Bei der Versorgung von Schlaganfallpatienten/-innen erleben wir immer wieder u.a. folgende Probleme:

• ärztliche Nachsorgeempfehlungen aus dem Entlassungsbrief werden in der häuslichen Weiterbehandlung nur unzureichend umgesetzt
• in der frühen häuslichen Versorgung erhalten nicht alle Schlaganfallpatienten/-innen entsprechend ihrer körperlichen und geistigen Einschränkungen therapeutische Leistungen
• es kommt zu langen Unterbrechungszeiten von Therapien von durchschnittlich mehr als zwei Wochen bzw. zu Abbrüchen von Therapien

Als ein Netzwerk von Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen sowie ambulanten Heil- und Hilfsmittelerbringern will die Schlaganfall Allianz Sachsen-Anhalt diese Probleme senken und wird hierfür Schlaganfalllotsen in Kliniken etabliert. Bereits während des Krankenhausaufenthaltes findet eine individuelle Beratung vor Ort statt und wird in der Häuslichkeit telefonisch fortgesetzt.
Der Schlaganfall-Lotse informiert und berät Betroffene nach einem Schlaganfall und deren Angehörigen bei der Suche nach Leistungserbringern, zu Pflegeleistungen, Selbsthilfeangeboten und unterstützt bei der Beantragung notwendiger Leistungen. Auch berät er dazu, wie im individuellen Fall das Risiko eines wiederholten Schlaganfalls gesenkt werden kann.

• er ist ein fester Ansprechpartner von der Akutklinik in die Rehabilitationsklinik bis in die Häuslichkeit,
• er berät Sie und Ihre Angehörigen,
• er unterstützt den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Versorgern und
• er koordiniert Ihre Versorgung mit Hilfsmitteln und therapeutischen Leistungen.

Die Beratung steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung und ist anbieterneutral.

Kontakt

Kathleen Rechlin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

+49 (0) 345 – 5575034
kathleen.rechlin@uk-halle.de

 

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